Schlaglicht#
Die Analyse des Endangerment Findings der EPA von 2009 zeigt eine komplexe rechtliche und wissenschaftliche Auseinandersetzung über die Regulierung von Treibhausgasen in den USA. Der Widerruf dieser Feststellung durch die Trump-Administration im Jahr 2026 stellt nicht nur einen deutlichen Politikwandel dar, sondern wirft auch grundlegende Fragen zur wissenschaftlichen Validität und den rechtlichen Befugnissen der EPA auf.
Zusammenfassung#
Das Endangerment Finding der Environmental Protection Agency (EPA) aus dem Jahr 2009 stellte fest, dass die Emissionen von sechs bestimmten Treibhausgasen die öffentliche Gesundheit gefährden. Diese Entscheidung wurde aufgrund des Urteils im Fall Massachusetts v. EPA (2007) getroffen, welches die Einstufung von Treibhausgasen als Luftschadstoffe bestätigte. Trotz breiter wissenschaftlicher Unterstützung wurde das Endangerment Finding im Februar 2026 von der Trump-Administration unter Lee Zeldin widerrufen. Dieser Widerruf beruhte auf einer Neubewertung der gesetzlichen Befugnisse der EPA sowie auf kritischen Analysen der wissenschaftlichen Grundlagen und Modelle, die im Jahr 2009 verwendet wurden.